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Lebewohl

Wer bist Du, dass ich Dir vertraute?
Dass mir Dein Wort ein heilend Balsam war?
Dass ich voll Hoffnung auf ein Morgen baute,
Dem nun entsprang ein Unglücksjahr?

Gestern, als Dein Gesicht sich löste,
Und mein Herz löste sich darin,
Da war Dein Schweigen der grösste
Schmerz und die Hoffnung schwand dahin.

Dein kurzes Lebe wohl hat zerrissen
Den Traum von Freundschaft und
Durchnässt hat's über Nacht mein Kissen,
Der Tod war mir weiss und rund.

Jetzt sehn' ich mich nach seine Schatten
Nach seiner erquickend frischen Kühle.
Alle Deine Worte, sie hatten
Nichts von jenem zarten Gefühle

Das ehrliche Anteilnahme bezeugt.
Was bezeugt Dein sphinxhaftes Gesicht?
Nun spiegelt es in meinen Augen feucht -
Neue Triebe finde ich darin nicht!

Warum sollte ich daran verzagen,
Wenn es nicht mehr zu ändern ist?
Werd' Dir jetzt gleichfalls Adieu sagen -
Hoffend, dass Du mich nicht vergisst!
15.5.07 19:00





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