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Geburtstagsgruß

Ein neues Lebensjahr erblüht
Heut für dich in vollen Trauben;
Gleich einem Feuer das erglüht
Sommerabends in den Lauben!

Von Fernem weit blühen Farben,
Verkünden des Herbstes Nähe.
Auf dem Land binden sie Garben,
In deren Gold ich dich sehe -

Den Mund strahlend voller Lachen,
Gleichfalls reich an neuen Liedern.
Mögen sie dich glücklich machen
Und Gott deinen Wunsch erwidern!
29.8.08 17:46


Gedankenmuster

Alle Gedanken die sich um mich ranken,
Sind wie von mir selbsterrichtete Schranken.
Durch ihre Muster, die immer wiederkehrn,
Halte ich mich selbst von jenen Menschen fern,

Denen ich so unsagbar nahe sein will.
Oft bin ich aber nur nach aussen hin still,
Während es in mir drinnen brodelt und glüht.
Was für ein Temperament doch in mir blüht!

Die Hemmungen sind mein grösstes Hindernis;
Lassen mich verharren in der Finsternis,
In deren dumpfen Schrecken ich erstarre.
O Herr - gib mir Kraft, damit ich ausharre!
29.8.08 17:40


Zweifeln

Was darf ich erwarten?
Wie wird es mir ergehn?
Beim Blick in die Karten,
Was werde ich hier sehn?

Zweifel und Unsicherheit
Sind mein Steckenpferd grad!
Wer gibt sicheres Geleit
Mir auf dem fremden Pfad?
29.8.08 17:34


Christuskopf

Du hast es mir nicht leicht getan,
Doch Liebe ist kein leerer Wahn.
Ich übte zuviel Selbstkritik;
Hatte stets nue Fehler im Blick.

Der Staub fiel zahlreich da, wie hier.
Mein Herr, was ich mich doch genier,
Dir hier ein Gesicht zu geben!

Du bist mein Atem und mein Leben
Und bringst mein Herz zum Beben.
Jesus, bitte bleib doch bei mir!
29.7.08 18:23


Steinelefant

Er ist nur ein kleines Säugetier,
Tapsig, beholfen, im Visier
Meiner Lider, die auf ihm ruhn.
Für ihn musste ich nicht viel tun

Und legte mich doch in ihm rein.
Klein, halbiert und garnicht allein
Ist er, weil ich ihm nahe bin.
Er entsprang einem frohen Sinn.

Schliesslich bleibt er mein erstes Stück,
Und das bringt ja bekanntlich Glück.
29.7.08 18:14


Für X - Rilke noir

Refrain
Ich muss nicht viel dafür tun,
Du bist einfach für mich da.
Ich kann völlig in mich ruhn,
Denn du bist mir so nah.

Deine dunkle Stimme füllt mich einfach aus.
Wenn sie bei mir ist, dann fühl ich mich zuhaus.
Nach dir habe ich gesucht ein Leben lang,
Bis deine Sehnsucht in meinem Herzen sang.

Refrain

Wir sehen beide des Lebens Müh und Last.
Wie du dich quälst, wenn du keinen Glauben mehr hast.
Ich bin stets für dich da und verlasse dich nicht.
Du kannst auf mich zählen - ich führe dich ins Licht!

Refrain

Drum halt mich fest - nur für diesen Augenblick!
Gehe deinen Weg und schau nicht mehr zurück!
Denn in dieser Welt gibt es nichts, was mehr zählt,
Als die Ernte, für die dich der Herr auswählt!

Refrain
20.11.07 14:00


Deine Bilder

Du malst die Welt in vielen Farben
Und lächelst weise in dich hinein.
Deinen Witz bindest du in Garben
Und dein Charme ist wie lieblicher Wein,

Der mich nach mehr von dir durstig macht.
Zügig trink ich deine Gedanken -
Nimm deinen Blick in mir auf, ganz sacht.
Auch wenn wir in Worten ertranken,

Deine Bilder tauchen in mir ein.
Sie berührn mich wie ein Schmetterling
Und führen mich in den Sonnenschein,
Auf dass ich dem Herbst mehr Lieder sing.
19.11.07 20:24


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